Jan Ketelaars zweite Statue des Wartens auf Hochwasser wird am 16. September auf dem Wattenmeer bei Holwerd aufgestellt.

Am Montag der Installation wird es auch eine offizielle Enthüllung geben, sagt Wendy Gooren von Sense of Place (eine Reihe von Kunstprojekten entlang des Wattenmeeres, zu denen Warten auf Hochwasser gehört). „Wir denken immer noch darüber nach, wie wir das machen wollen, natürlich hatten wir auch letztes Jahr eine Offenbarung, als die erste Skulptur aufgestellt wurde.

Warten auf Hochwasser besteht aus zwei Stahlstatuen von Frauen, eine dicke und eine dünne, die zusammen auf dem Deich stehen, unweit des Holwerder Piers. Die etwa 5 Meter hohe fette Dame steht seit Dezember letzten Jahres dort.

„Diese Frau ist daneben“, sagt der Macher Jan Ketelaar aus Drachten. „Sie kommt auch von Angesicht zu Angesicht mit dem Meer. Und die Frauen stehen so, dass man beide an der Hand nehmen kann. Zumindest, wenn du groß genug bist.“ Das passiert schon viel mit dem Bild, das da ist: Viele Menschen stellen ein Bild von sich selbst, Hand in Hand mit der Dame, auf Social Media.

In seinem Studio gibt Ketelaar dem zweiten Bild nun den letzten Schliff. „Ich muss vorsichtig sein, dass ich nicht zu lange daran arbeite.“

Übrigens, die Bilder haben keine Namen, sagt der Hersteller. „Ich will es nicht moralisch machen, aber das eine steht für die Menschen, die zu viel essen und das andere für die Millionen, die nicht genug zu essen haben. Ich hoffe, sie werden Freunde.“ (Quelle: www.lc.nl)